DIE STIFTUNG PRO ORIENTE
Die Stiftung PRO ORIENTE wurde 1964 von Kardinal Franz König (1905-2004) gegründet, um die Beziehungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen (insgesamt 21) zu pflegen und zu fördern. Anlass zur Gründung war das Zweite Vatikanische Konzil, das mit seinem Ökumenismus-Dekret „Unitatis Redintegratio“ die Türen zu den anderen christlichen Kirchen weit aufstieß. Lesen Sie mehr
| Ostkirche |
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Kirche von Tschechien und der Slowakei
In der Slowakei wie in Tschechien ist das Gedächtnis an die beiden großen Slawenapostel Kyrill und Method äußerst lebendig, die im 9. Jahrhundert im Großmährischen Reich, auf dem heutigen ... mehr
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| St. Gorazd-Kirche in Olmütz (Olomouc) |
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Blaise Pascal Wenn man an Gott glaubt, verliert man in jedem Fall nichts, kann aber alles gewinnen. Weitere Zitate |
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09.06.2011 Türkei: Syrisch-orthodoxes Kloster "wiedereröffnet" Traditionsreiches Kloster Mor Augin soll wieder spirituelles Zentrum werden Ankara, 09.06.2011 (KAP) Im Südosten der Türkei, im Tur Abdin, ist vor wenigen Tagen ein Kloster der syrisch-orthodoxen Kirche wiedereröffnet worden. Das Kloster Mor Augin wurde im 4. Jahrhundert ...
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Ankara, 09.06.2011 (KAP) Im Südosten der Türkei, im Tur Abdin, ist vor wenigen Tagen ein Kloster der syrisch-orthodoxen Kirche "wiedereröffnet" worden. Das Kloster Mor Augin wurde im 4. Jahrhundert gegründet, in der Blütezeit lebten dort mehr als 350 Ordensmänner. Mor Augin war ein bedeutendes spirituelles Zentrum, von dem aus Klöster bis in den Irak hinein gegründet wurden. Vor hundert Jahren lebten dort noch zwölf Mönche, 1970 starb der letzte. Seither stand das Kloster leer, der Großteil des weitläufigen Gebäudekomplexes am Südhang des Berges Izlo verfiel. Seit wenigen Tagen lebt der Mönch Yoken Unfal wieder im Kloster. Er hoffe, so P. Yoken im "Kathpress"-Gespräch vor Ort, dass sich Mor Augin bald wieder zu einem spirituellen Zentrum der Region entwickeln werde.
Die Einführung von P. Yoken fand kürzlich im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes mit rund 300 Teilnehmern statt, dem der Bischof des Tur Abdin, Timotheus Samuel Aktas, vorstand. In einem Schreiben begrüßte auch das Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas, die neue spirituelle Initiative im Tur Abdin.
P. Yoken wurde 1975 im Tur Abdin geboren und wanderte 1989 mit seiner Familie - wie auch viele andere Christen - nach Westeuropa aus. In den Niederlanden absolvierte er die Schule, bevor er 2000 zum Studium ins syrisch-orthodoxe Patriarchat nach Damaskus ging. 2004 wurde er zum Mönch und 2005 zum Priester geweiht. Schon im April 2010 bestellte ihn Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas zum neuen Abt des Klosters Mor Augin.
Bisher lebte der neue Abt allerdings im Kloster Mor Gabriel, von wo aus er tagsüber mit einigen Mitarbeitern nach Mor Augin fuhr, um notwendige Renovierungsarbeiten durchzuführen. Wie er im "Kathpress"-Gespräch erläuterte, sei zuerst die Hauptkirche gesäubert und notdürftig eingerichtet worden. Dann habe man einige noch im relativ guten Zustand befindliche Räume als Aufenthalts- und Schlafzimmer, Küche und Bad eingerichtet.
Neben der Hauptkirche sind die Krypta und die Marienkirche die vordringlichsten Gebäude, die wieder hergestellt werden müssten. Die türkischen Behörden haben 2008 die schmale Bergstraße zum Kloster asphaltiert und im Vorjahr eine Stromleitung verlegt.
Der Gründer des Klosters, Mor Augin (+ 363) war ein Mönch und Wundertäter aus Ägypten. Er wird in der syrisch-orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt und gilt als der Begründer des klösterlichen Lebens im Tur Abdin und als dessen zweiter Missionar.
Im Tur Abdin, einst ein blühendes Zentrum der syrisch-orthodoxen Kirche, leben heute nur noch etwas mehr als 2.000 Christen. Weitere Pressestimmen |
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